Sprich mit Berlin. Ohne Anmeldung, ohne Feed.

030.berlin ist der offene Sprachkanal deiner Stadt: Seite öffnen, Taste drücken, sprechen. Wer auf dem Kanal ist, hört dich live. Wie ein Walkie-Talkie für ganz Berlin, direkt im Browser. Kein Konto, kein Download, kein Profil. Nur eines musst du mitbringen: Du bist in Berlin, denn 030.berlin verbindet nur Menschen, die wirklich hier sind.

In einer Minute mittendrin

Keine E-Mail, kein Passwort, kein Formular. Beim ersten Besuch bekommst du automatisch einen Rufnamen – ein Pseudonym wie „Currywurst36“. Behalten, ändern oder neu würfeln, wie du magst. Danach: Standort bestätigen, Taste halten, reden. Das war die ganze Einrichtung. 030.berlin läuft auf jedem Handy und jedem Rechner mit Browser, installieren musst du nichts.

Dein Bezirk hat seinen eigenen Kanal

Zwölf Bezirkskanäle von Mitte bis Marzahn-Hellersdorf, plus Kanal 9 für die ganze Stadt. Beim Start landest du automatisch in deinem Bezirkskanal. Schließlich bist du schon vor Ort. Und wer dort mitredet, ist wirklich hier. Ein kurzer Berlin-Check stellt sicher, dass alle auf dem Kanal gerade in der Stadt sind. Dein Standort wird dabei nur geprüft und sofort verworfen.

Gesagt, gehört, vorbei

Es gibt kein Archiv, keinen Verlauf und keine Wiedergabe. Was du sagst, existiert in dem Moment, in dem du es sagst. Danach ist der Kanal wieder frei. 030.berlin bewahrt nichts davon auf – kein Beitrag, der dich Jahre später einholt.

Ehrlich bleibt es trotzdem: Der Kanal ist offen. Alle, die drauf sind, hören mit, und technisch kann jeder Zuhörer mitschneiden. Genau dafür ist der Rufname da.

Kein Feed, kein Algorithmus, keine Werbung

Niemand sammelt Follower, nichts wird geliked, kein Algorithmus entscheidet, was du hörst. 030.berlin ist kostenlos, werbefrei und hat keine Premium-Stufe. Es will dir nichts verkaufen und dich nicht festhalten. Es ist ein Werkzeug: Du redest mit deiner Stadt, fertig.

Nimm Berlin mit in die Tasche

030.berlin ist eine Web-App: Über „Zum Startbildschirm hinzufügen“ installierst du sie ohne App-Store. Sie hört im Hintergrund weiter, mit Steuerung direkt am Sperrbildschirm, und braucht dabei weniger Datenvolumen als Musikstreaming. Du willst erstmal nur zuhören? Auch gut, sprechen muss niemand. Und jeden Kanal kannst du als Link teilen: Wer den Link öffnet, landet direkt in deinem Kanal. Das alles gibt es auf Deutsch und Englisch, in Hell und Dunkel.

Wann ist das praktisch?

Immer dann, wenn du mit Menschen in deiner Umgebung sprechen willst, ohne dafür einer Plattform beizutreten: vor dem Konzert fragen, wo der Einlass kürzer ist. Auf dem Flohmarkt durchsagen, wo es den guten Kaffee gibt. Beim Straßenfest hören, was zwei Ecken weiter los ist. Oder einfach abends auf dem Bezirkskanal reinhören, wer noch wach ist. Kein Gruppenlink, kein „füg mich mal hinzu“ – der Kanal ist schon da.

Ein offener Kanal braucht Spielregeln

Damit der Kanal allen gehört: maximal 60 Sekunden Redezeit am Stück, dann ist die Leitung wieder frei. Wer stört, kann mit einer Taste gemeldet und zeitweise gesperrt werden. Die paar Regeln, die es gibt, stehen in den Spielregeln.

Und warum sieht das aus wie ein Funkgerät?

Weil das Funkgerät genau das richtige Werkzeug ist: eine Taste, ein Kanal, echte Stimmen. Die Anzeigen sind dabei keine Deko: Das S-Meter zeigt den echten Audiopegel, die Segmentanzeige die Kanalnummer. Wissen musst du darüber nichts: drücken, sprechen, loslassen. Den Rest macht das Gerät.

Kanal 9 wartet.

Jetzt reinhören →