Mit 030 rufst du Berlin an. Mit 030.berlin hörst du die Stadt.

030.berlin ist ein offener Sprachkanal für Menschen in Berlin: Taste drücken und sprechen, loslassen und zuhören. Ohne Anmeldung, ohne Profil, ohne Setup – das Prinzip von CB-Funk, übertragen in den Browser. Der Name ist kein Zufall: 030 steht seit Jahrzehnten für Berlin.

Was bedeutet 030?

030 ist die Vorwahl von Berlin, die Ortsnetzkennzahl der Stadt. Aus dem Ausland wählt man +49 30. Eine kurze Zahl, die man in ganz Deutschland sofort mit Berlin verbindet – bis heute für jeden Festnetzanruf in die Stadt.

Dass es eine so kurze Vorwahl ist, hat System. Die erste Ziffer steht grob für eine Region: Berlin liegt mit der 3 im Osten, zwischen der 2 fürs Rheinland und der 4 für den Norden. Die wichtigsten Städte bekamen darin die kürzesten, zweistelligen Kennzahlen. Deshalb 030 – und nicht 020 oder 040.

Von der Vorwahl zum offenen Kanal

030 verbindet Telefonanschlüsse in Berlin. 030.berlin überträgt denselben Gedanken – lokale Erreichbarkeit – auf offene Gespräche: Menschen, die gerade am selben Ort und im selben Moment unterwegs sind. Kein Anruf an eine einzelne Nummer, sondern offene Kanäle, auf denen die Stadt zu hören ist.

Wofür ist 030.berlin da?

Für den Moment, in dem gerade etwas los ist: fragen, wo die Schlange kürzer ist, sagen, wann der Einlass beginnt, hören, was in der Nähe passiert – vor einem Konzert, beim Straßenfest, auf dem Flohmarkt, im Kiez. Ein Kanal pro Bezirk, dazu Kanal 9 für die ganze Stadt.

Warum ohne Anmeldung?

Lokale Kommunikation muss nicht noch eine App, noch ein Konto, noch ein soziales Netzwerk sein. Manchmal reicht ein Kanal, der einfach da ist: öffnen, zuhören, etwas sagen. Kein Archiv, kein Verlauf, niemand sammelt Follower.

Berlin ist auf Empfang.

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