So redet Berlin

Ein paar Regeln, damit auf dem Kanal alle durchkommen.

Du brauchst kein Funkzeugnis und musst keine geheimen Codes lernen. Taste drücken, reden, loslassen – dit war’s.

Trotzdem ist ein offener Kanal ein bisschen anders als eine Sprachnachricht: Alle hören gleichzeitig zu, und es kann immer nur eine Person sprechen. Damit das nicht im Durcheinander endet, helfen ein paar einfache Regeln.

Kurz gesagt: Red so, wie du auch mit Fremden am Kiosk reden würdest.

Funksprech – kannste, musste nicht

Die Funksprache stammt aus einer Zeit, in der Nachrichten noch gemorst wurden. Kurze, feste Codes kamen schneller durch und wurden auch verstanden, wenn die Verbindung schlecht war.

Ein paar davon hört man bis heute. Benutzen musst du sie auf 030.berlin nicht. Aber falls dir jemand ein „QSL“ oder „73“ zuruft, weißt du jetzt, was gemeint ist.

Die nützlichen Q-Codes

Für die ganz alten Hasen

Diese drei wirst du auf 030.berlin eher selten brauchen. Aber jetzt kann dir wenigstens niemand mehr erzählen, QRM sei eine neue Clubreihe.

Die Klassiker

Und was muss ich mir davon merken?

Eigentlich nur das: erst zuhören, kurz reden, andere zu Wort kommen lassen, kein Gepöbel, keine privaten Daten.

Den Rest kannst du benutzen, ignorieren oder beim nächsten QSO fachkundig einstreuen. Hauptsache, Berlin kommt durch.

73 – wir hören uns auf Kanal 9.

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